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Karfreitagsliturgie

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Cantori Gregoriani Zelebrant: Prof. Dr. Dominik Markl SJ Wer einmal erlebt hat, aus welcher Leere und Verlorenheit die am Boden liegenden Priester in der allen Schmucks beraubten Kirche des Karfreitags ihren Gottesdienst beginnen, dem kommt eine Ahnung an, was in unserem Leben „trotzdem” bedeuten kann. Das „dennoch” des Absurden, Camus hat es klar proklamiert. Am Karfreitag wird in den christlichen Kirchen etwas gepriesen und besungen, das der durchschnittliche Bürger kaum denken mochte, nämlich die Ohnmacht des allmächtigen Todes. Jener Tod Gottes am Kreuz, der qualvolle Tod des Menschensohns wird genau erzählt, in wunderbarer Harmonie feierlich besungen im ersten, jahrhundertealten lateinischen Gesang der Kirche: Alles Heil für die Welt geht von ihm aus – vom Kreuz, dem Ort schlimmsten Endes. Immer wieder singen wir O crux, ave – sei gegrüßt, Kreuz – und in langer Klage über sein Leid fragt Christus selbst Popule meus, quid feci tibi? Aut in quo contristavite? Responde mihi. / O du mein Volk, was tat ich dir? Betrübt ich dich? Antworte mir! Freiwillige Spenden
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… bis an die Seele

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The Present: Hanna Herfurtner, Olivia Stahn – Sopran Amélie Saadia, Bernadette Beckermann – Alt Tim Karweick, Pedro Matos – Tenor Florian Hille, Stefan Andelkovic – Bass Mira Lange – Orgelpositiv Mathis Mayr – Viola da Gamba, Violoncello Catherine LAMB (UA), Günther ZECHBERGER (UA), Hannes KERSCHBAUMER (UA), CESIS, PALESTRINA, SCHEIN u.a. Verlust, Schmerz und Hoffnung stehen im Zentrum des Abends, der ausgehend von Passionsmusik der Renaissance mit drei Uraufführungen ins 21. Jahrhundert führt. Geistlich oder weltlich gehen die drei Uraufführungen diesen Gefühlen nach. Ein Dialog zwischen 8 Stimmen, Viola da Gamba, Violoncello und Orgelpositiv.
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Seven Passionate Pavans

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Eleonore Bürcher – Lesung Hopkinson Smith – Laute John DOWLAND: Lachrimæ Dowlands Lachrimæ (1604) erkundet in sieben Pavans Melancholie und weltliche Passion. Die Tränen ziehen sich durch alle Stücke und spiegeln die in der Renaissance verbreitete tiefe Schwermut wider. Diese Emotionalität trifft auf eine ähnliche in Texten des 20./21. Jahrhunderts.
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Trauermette

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Cantori Gregoriani (Mailand) Die Wasser des Todes umwogten mich. Da gähnten offen die Tiefen des Abgrunds… Er strecke die Hand aus der Höhe und fasste mich, heraus zog er mich, aus den großen Wassern. Er führte mich hinaus in die Weite, er brachte Rettung mir, weil er mich liebte. Ich sehe ihn. Aber nicht jetzt. Ich erblicke ihn, aber nicht nah. Ein Stern geht auf in Jakob, ein Zepter erhebt sich aus Israel. (Num 24,17a) Er hat mich geführt und lassen gehen in die Finsternis und nicht in das Licht. Er hat seine Hand gewendet wider mich, und handelt gar anders mit mir für und für. Er hat mein Fleisch und Haut alt gemacht, und mein Gebein zerschlagen. Er hat mich verbauet, und mich mit Galle und Mühe umgeben. Er hat mich in die Finsternis gelegt, wie die Toten in der Welt. Er hat mich vermauert, dass ich nicht heraus kann, und mich in harte Fesseln gelegt. Und wenn ich gleich schreie und rufe, so stopft er die Ohren zu vor meinem Gebet. (Klagelieder Jeremiae) Freiwillige Spenden
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Lamentatio

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Cantando Admont: Friederike Kühl, Elina Viluma-Helling – Sopran Johanna Zachhuber, Cornelia Sonnleithner – Alt Hugo Paulsson Stove, David de Winter – Tenor Piotr Pieron, Ulfried Staber – Bass Ltg: Cordula Bürgi Johannes OCKEGHEM: Requiem Ernst KRENEK: Lamentatio Jeremiae Prophetae, op. 93 Ockeghems Requiem und Kreneks im Exil entstandene Lamentatio verbinden Klage und Hoffnung über Jahrhunderte. Beide Werke spiegeln Brüche ihrer Zeit und entfalten eindringliche vokalpolyphone Dialoge. Krenek war Ockeghem ein wichtiges Vorbild für diese Komposition. Das international renommierte Volkalensemble Cantando Admont wagt sich solistisch an das moderne Werk.
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Gefangen in der Zeit

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Phace: Doris Nicoletti – Flöte Michael Krenn – Saxophon Anna Lindenbaum – Violine Roland Schueler – Violoncello Manuel Alcaraz Clemente – Schlagwerk Stefan Obmann – Posaune Pierre JODLOWSKI: Insulæ (2024/25) für sechs Musiker, Videos, Licht und Elektronik Mit Insulæ zeigt Jodlowski eindringlich, was geschieht, wenn Menschen zu Hologrammen werden. Sie sind Gefangene in einer endlosen Zeitschleife. Der französische Komponist erschafft ein faszinierendes Gesamtkunstwerk aus Musik, Licht und Video. Konzept, Video, Licht: Pierre Jodlowski Text: Frank Witzel Bühnenbild: Louise Sari Klangregie: Alfred Reiter Im Auftrag von Phace und éOle studio de création musicale & mit Unterstützung der Ernst von Siemens Stiftung und des Sacem. Eine Produktion von Phace & éOle in Koproduktion mit Warschauer Herbst, Wien Modern, Osterfestival Tirol und Grame – Centre National de Création Musicale.
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OrgelSPIEL_06: Michael Schöch - DUPRE

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Michael Schöch Marcel DUPRE: Der Kreuzweg / Chemin de la Croix, op. 29. Den Abschluss der OrgelSPIELe gestaltet Michael Schöch.
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Stabat Mater

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Collegium 1704 Ltg: Václav Luks ZELENKA: Responsoria pro hebdomada sancta, ZWV 55 Statio quadruplex pro Processione Theophorica, ZWV 158 CALDARA: Stabat Mater Václav Luks widmet sich mit seinem Collegium 1704 der Passionsmusik zweier fast vergessener Meister. Im Stabat Mater entfaltet Caldara die ganze Farbigkeit seiner expressiven Tonsprache. Zelenkas Responsorien wie auch seine Statio quadruplex sind voller Emotionalität und geistiger Tiefe. 18.30 Uhr Gespräch mit Václav Luks zu ZELENKA und seinen Zeitgenossen
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Brechen wir aus!
Das Justman Projekt

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Schauspielerinnen und Schauspieler des Tiroler Landestheater Timna Brauer & Ensemble Brechen wir aus! erzählt die eng mit Tirol verbundene Lebensgeschichte Leokadia Justmans. Ihre bereits 1945 verfassten, beeindruckend-literarischen Erinnerungen wurden Anfang 2025 auf Deutsch herausgegeben. Leokadia, 1922 in eine jüdische Familie geboren, entkam mit ihren Eltern dem Warschauer Ghetto. Mit ihrem Vater Jakob floh sie bis Seefeld und Innsbruck, wo die beiden mit gefälschten Identitäten arbeiteten, dann aber verraten und inhaftiert wurden. Jakob wurde 1944 im Lager Reichenau ermordet, Leokadia konnte im Januar 1945 aus dem durch Bomben teilweise zerstörten Polizeigefängnis ausbrechen. Sie überlebte Krieg und Holocaust und emigrierte später nach New York. Ihr Zeugnis fordert uns gerade heute wieder im Hinblick auf Demokratie, Menschenrechte und das aktuelle politische Geschehen heraus. Dieses gemeinsame Projekt greift mit Mitteln des Theaters und der Musik das wichtige Anliegen, niemals zu vergessen, sowie den Anfängen zu wehren, auf. Die szenisch-musikalische Lesung mit Mitgliedern des Schauspiel-Ensembles des Tiroler Landestheater und Musikerinnen und Musikern rund um Timna Brauer ist der Beginn einer Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen an verschiedenen Orten, die Justmans Leben und Werk lebendig werden und sie uns nie mehr vergessen lassen.
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Eröffnung: Genial Minimal

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Schlagzeugkollektiv Tirol: Matthias Legner, Chris Norz, Fabian Kluckner, Stefan Heiss, Benjamin Kowollik Ltg: Andreas Schiffer Steve Reich: Six Marimbas Gavin Bryars: One last bar then Joe can sing Philip Glass: Perpetulum Die Eröffnung der 38. Edition widmet sich der US-amerikanischen Minimal Music. Steve Reichs Six Marimbas aus dem Jahr 1986 ist ein Klassiker. Sechs Marimbas werden zu einem dichten, pulsierenden Klanggewebe, in dem sich kleine rhythmische und melodische Verschiebungen allmählich zu neuen Strukturen formen. Die Musik wirkt zugleich meditativ und hochenergetisch – ein faszinierendes Spiel aus Präzision, Bewegung und Zeit. Auch Gavin Bryars nutzt in seinem Perkussionsquintett One last bar then Joe can sing (1994) die Klangvielfalt des Schlagwerks. Bei ihm sind es lyrische, fast kammermusikalische Gesten, teilweise unruhig repetitive Figuren, fragile harmonische Verschiebungen und sanft schwebende Linien, die zu einer lebendigen minimalistischen Klanglandschaft führen. Obwohl Schlaginstrumente in vielen Werken von Philip Glass eine wichtige Rolle spielen, schrieb er seine erste und derzeit einzige Komposition für Schlagwerkensemble, Perpetulum, erst 81-jährig. Es verbindet eine fast kindliche Erkundung der Klänge mit Glass‘ charakteristischem musikalischen Stil und zieht vor allem mit sphärischen Klängen in seinen Bann.
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OrgelSPIEL_05: Victor Aurel Veit - BACH, REGER u.a.

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Victor Aurel Veit Das 5. OrgelSPIEL präsentiert eine vielseitige Reise durch Barock, Romantik und Moderne. Victor Aurel Veit eröffnet mit Muffats lebhafter Toccata quinta, gefolgt von Bachs Triosonate Nr. 4 e-Moll. Danach erklingt Max Regers Benedictus aus den 12 Stücken für Orgel, bevor das Konzert mit dem Finalsatz aus Guilmants Sonate Nr. 1 d-Moll seinen Abschluss findet. Ein 30-minütiges Kurzkonzert voller Vielfalt und Klangfarben. Georg MUFFAT (1653-1704): aus Apparatus musico-organisticus Nr. 5 Toccata quinta Johann Sebastian BACH: Triosonate Nr. 4 e-Moll, BWV 528 Max REGER: aus 12 Stücke für Orgel, op. 59 Nr. 9 Benedictus Alexandre GUILMANT (1837-1911): aus Sonate Nr. 1 d-Moll, op. 42 3.Final: Allegro Assai
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OrgelSPIEL_04: Marion Rabik - BACH, BRUHNS

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Marion Rabik OrgelSPIEL_04 lädt zu einem ruhigen Durchgang durch Bachs und Bruhns’ Orgelwerke ein. Marion Rabik beginnt mit der Triosonate Nr. 3 d-Moll, bevor der Choral An Wasserflüssen Babylon aus den 18 Leipziger Chorälen erklingt. Abgeschlossen wird das 30-minütige Kurzkonzert mit dem expressiven Präludium e-Moll von Nicolaus Bruhns. Johann Sebastian BACH: Triosonate Nr. 3 d-Moll, BWV 527 aus 18 Leipziger Choräle, BWV 651-688 An Wasserflüssen Babylon, BWV 653 Nicolaus BRUHNS (1665-1697): Präludium e-Moll
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OrgelSPIEL_03: Elias Praxmarer - BACH, BRUCKNER, SCHLEE

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Elias Praxmarer Das 3. OrgelSPIEL verbindet Bach mit zeitgenössischen Klangwelten. Elias Praxmarer eröffnet mit der Fuge über Jesus Christus, unser Heiland aus der Clavier-Übung III. Es folgt ein besonderes Klangbild: das Scherzo aus Anton Bruckners Zweiter Symphonie in einer Bearbeitung für Orgel. In Erinnerung an Thomas Daniel Schlee erklingt der meditative Satz Dulcedo cordis mei aus dem Diptychon für Orgel. Den Abschluss bildet Bachs Passacaglia c-Moll – ein Werk von großer formaler Klarheit. Ein vielschichtiges 30-minütiges Orgelkonzert zur Passionszeit. Johann Sebastian BACH: aus Clavier-Übung III Fuga super „Jesus Christus, unser Heiland“, BWV 689 Anton BRUCKNER (1824-1896): aus Symphonie Nr. 2 c-Moll, WAB 102 3. Scherzo: Mäßig schnell – Trio: gleiches Tempo Arr. E. Horn & Elias Praxmarer in memoriam Thomas Daniel SCHLEE (1957-2025): aus Diptychon für Orgel, op. 65 2. Dulcedo cordis mei Johann Sebastian BACH: Passacaglia c-Moll, BWV 582
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Festgottesdienst im Dom zu St. Jakob

Stadtmusikkapelle Wilten

Im Rahmen des Festgottesdienstes zur 100. Generalversammlung des Blasmusikverbandes Tirol dürfen wir die "Missa Solemnis" von Josef Wetzinger uraufführen. Wir freuen uns auf diese Uraufführung gemeinsam mit dem Collegium Vocale und Kantor Matthias Gastl. Im Anschluss an die Messe dürfen wir auch die Generalversammlung im Congress Innsbruck gestalten.
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2. Symphoniekonzert - Süßer Traum

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Tiroler Symphonieorchester Innsbruck Mezzosopran: Bella Adamova Dirigentin: Tianyi Lu Gustav Mahler: Adagietto aus der 5. Sinfonie Alma Mahler: Sieben Lieder für mittlere Stimme und Orchester Richard Strauss: Tod und Verklärung Tondichtung für großes Orchester op. 24 Wie sehr Gustav Mahler seine Frau liebte, offenbaren einige seiner Kompositionen. Das zarte Adagietto aus der fünften Sinfonie, das spätestens durch Viscontis Filmklassiker Tod in Venedig weltberühmt wurde, ist eine klingende Liebeserklärung. Ein künstlerisch gleichberechtigtes Leben an der Seite ihres Mannes war für Alma jedoch nicht viel mehr als ein süßer Traum. Gustav verbot seiner Gattin das Komponieren. Das Ergebnis: eine veritable Ehekrise, die aber dazu führte, dass Gustav Almas Kompositionen mehr Beachtung schenkte und einige ihrer Lieder verlegen ließ. Die mehrfach preisgekrönte Mezzosopranistin Bella Adamova – vom BBC Music Magazine als Rising Star gefeatured – wird Alma Mahlers stimmungsvolle Lieder interpretieren. Das «warme und prächtige Timbre» der in Tschechien aufgewachsenen Sängerin, die dem Kunstlied einen besonderen Platz in ihrem Schaffen einräumt, wird vom Fachpublikum als «außergewöhnlich» beschrieben. Wie ein bittersüßer Fiebertraum mutet Richard Strauss’ Tondichtung Tod und Verklärung an, in der sich der damals erst 24-Jährige dem letzten Kapitel des Lebens widmete. Von «freundlichen Träumen», die «ein Lächeln auf das Antlitz des schwer Leidenden» zaubern bis zu der den Körper verlassenden Seele fasste er die «Todesstunde eines Menschen» packend in Töne. Am Pult des TSOI steht die für ihre mitreißende Energie bekannte Dirigentin Tianyi Lu. Die in China geborene Neuseeländerin ist eine leidenschaftliche Verfechterin von Vielfalt, Gleichberechtigung und Inklusion sowie für den Aufbau einer empathischeren Welt durch die Künste. Konzerteinführung jeweils um 19.15 Uhr im Kristall Foyer
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Tiroler Symphonieorchester Innsbruck

Das Tiroler Symphonieorchester Innsbruck (TSOI) wurde 1893 anlässlich der ersten Tiroler Landesausstellung vom Musikvereinslehrer Martin Spörr – später Mitbegründer und Direktor der Wiener Symphoniker – gegründet. Größen der Musik wie Otmar Suitner, Hans Knappertsbusch und Leonie Rysanek traten mit dem Klangkörper in Innsbruck auf. Seither konzertierte das TSOI mit einer langen Reihe von Solist:innen und Gastdirigent:innen von internationalem Ruf und brachte neben der Pflege des klassischen Konzertrepertoires zahlreiche Werke – vor allem österreichischer Komponist:innen – zur Uraufführung.
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Silvester still feiern!

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Anna Stegmann – Flöten Jorge Jiménez – Violine, Fidel Mit Musik vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert verabschieden wir uns gemeinsam mit der Blockflötistin Anna Stegmann und dem Geiger Jorge Jiménez vom alten Jahr und blicken hoffnungsfroh dem neuen entgegen. Ihr Programm kreist um die Elemente, den Tierkreis und deren musikalische Darstellung. Der Bogen spannt sich unter anderem von anonymen Quellen (12. Jahrhundert) über Jacopo da Bologna und J.S. Bach bis hin zu Béla Bartók und Karlheinz Stockhausen. Sein Tierkreis für 12 Spieluhren bildet den roten Faden. Ich begann mich mit den 12 menschlichen Charakteren des Tierkreises zu beschäftigen […]. Beim Erfinden jeder Melodie dachte ich an das Wesen von Kindern, Freunden, Bekannten, die im betreffenden Sternzeichen geboren sind. Die Melodien der originalen Spieluhren, die Stockhausen für die Komposition herstellen ließ, verbinden und verschmelzen mit anderen Werken wie der österreichischen Erstaufführung von Wilma Pistorius‘ Vertonung des dreizehnten Sternbilds, des Ophiuchus. Programm: Karl Heinz STOCKHAUSEN (1928-2007) Tierkreis (1974-75) Jacopo DE BOLOGNA (1340-1386) Aquila altera - Creatura gentil - Uccel di Dio aus: Faenza Codex Chick COREA (1941-2021) Children’s Song No.15 & 6 aus: Children’s Songs (1983) Béla BARTÓK (1881-1945) Ruthenian Song, Pillow Dance, Mosquito Dance aus: 44 Duos für 2 Violinen, Sz. 98 (1931) Menuetto, Teasing Song, Dance from Máramaros Johannes CICONIA (1370-1412) Per quella estrada Wilma PISTORIUS (*1991) Ophiuchus | Das 13. Sternzeichen (2025) Auftragskomposition Giorgio TEDDE (*1958) Austro (1991) für Blockflöte solo Johann Sebastian BACH (1675-1750) Suite (ca. 1720) aus: Goldbergvariationen (BWV 988) ANONYMUS Istampitta In Pro (14. Jahrhundert) für Blockflöte & Fidel Luciano BERIO (1925-2003) Duet Nr. 8: Peppino aus: Duetti per due violini Gesti (1966) für Blockflöte solo
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Hirundo Maris:
Europäische Weihnachtsweisen

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Hirundo Maris Arianna Savall – Sopran, irische Harfe, Barockharfe Petter Udland Johansen – Tenor, Hardingfele, Barockgeige, Mandoline Michal Nagy – Schrammelgitarre Ian Harrison – Flöten, Dudelsack, cornetto muto (stiller Zink) David Mayoral – Perkussionen und Glockespiel Miquel Angel Cordero – Kontrabass Ltg: Arianna Savall & Petter Udland Johansen Das Ensemble Hirundo Maris um Arianna Savall und Petter Udland Johansen stimmt mit dem europäischen Liederschatz vom Norden bis zum Mittelmeer auf Weihnachten ein. Sie betrachten die unterschiedlichen Traditionen und die Vielfalt, mit der die Weihnachtsgeschichte – je nach Land und Tradition – beschrieben und besungen wird: von den Anfängen im Mittelalter, wo vor allem in der Liturgie gesungen wurde, zu den Weisen ab dem 17. Jahrhundert, die vorwiegend zu Hause erklangen. Das Geschehen kreist sowohl um die Geburt Jesu, Gabriels Verkündigung an Maria, als auch um die Verkündigung an die Hirten. Sie erzählen außerdem von den Lobpreisungen der Hirten, dem Stern von Bethlehem und dem Besuch der drei Weisen. Die Vorahnung des schrecklichen Todes ist ein wichtiger Teil, sie wird unter anderem durch die Dornen der Stechpalme versinnbildlicht. Sie stehen für die Dornenkrone, die Jesus trug, und ihre Beeren für das Blut, das er vergossen hatte. In den Liedern schwingen Melancholie, Hoffnung durch das Licht im Dunkel und pure Lebensfreude mit.

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