Aufführungen
| Theater
Aufführungen
| Tanz
Natural Order of Things (2024)
musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Compagnie GN | MC Choreographie: Guy Nader, Maria Campos Das neue Werk des spanisch-libanesischen Duos GN|MC ist eine Ode an das Leben und seine fragile Atmosphäre. Spielerisch-poetisch lassen sie sich von geordneter Unordnung inspirieren. Es ist ein Versuch, sich wieder mit der Natur zu verbinden, ein Gleichgewicht im Miteinander zu finden. Mit: Alfonso Aguilar, Maria Campos, Joana Couto, Guy Nader, Pierre Lison, Jovana Zelenovic, Francesco Grilli, Olatz Larunbe, Mimi Wascher Komposition: Coti K. Lichtdesign: Conchita Pons Bühne: GN|MC Kostüme: Marina Prats Produktion: Raqscene, MGM-Marta Guzmán Management, Yara Himelfarb Koproduktion: Mercat de les Flors, Grec Festival de Barcelona, La Biennale di Venezia/Biennale Danza 2024, Kurtheater Baden (Schweiz)
Aufführungen
| Film
Lazzaro felice (2018, OmU)
musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Lazzaro felice ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der über keine besonderen Fähigkeiten verfügt, keine magischen Kräfte besitzt, eine Geschichte ohne Special Effects. Ein Heiliger, der in dieser Welt lebt und von niemandem etwas Böses denkt, der immer an die Menschen glaubt. Eine Geschichte, die von der Möglichkeit des Gutseins erzählt, die die Menschen immer ignoriert haben und die dennoch immer wieder auftaucht, um sie infrage zu stellen; wie etwas, das hätte sein können, aber was wir niemals gewollt haben. Lazzaro felice ist ein politisches Manifest, ein Märchen über die Geschichte Italiens der letzten fünfzig Jahre, ein Lied. Alice Rohrwacher Ein paar Dutzend Bauern und Landarbeiter werden an einem abgeschiedenen Ort unter der Herrschaft der Marchesa ausgenutzt. Sie wissen nicht, dass ihre Versklavung längst illegal ist. Es bleibt auch unklar, wann und wo genau sie ihre Fronarbeit verrichten müssen. Lazzaro, der Glückliche, ist einer von ihnen. Und eines Tages wird er womöglich auferstehen, wie sein biblisches Vorbild, wird sich wiederfinden in einer anderen Zeit mit anderen Ausbeutungsmechanismen. Seine Geschichte ist ein Märchen oder ein Mythos, zwischen Erde und Himmel, zwischen Magie und Realismus. Regie: Alice Rohrwacher Einführung: Daniel Pöhacker Drehbuch: Alice Rohrwacher Kamera: Hélène Louvart; Schnitt: Nelly Quettier Mit: Adriano Tardiolo, Alba Rohrwacher, Nicoletta Braschi, Tommaso Ragno
Aufführungen
| Tanz
Unfolding an Archive (2024)
musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Ultima Vez Choreographie & Tanz/Performance: Zoë Demoustier Die Tänzerin und Choreographin Zoë Demoustier erkundet das Archiv ihres Vaters, des Kriegsfotografen Daniel Demoustier. In Unfolding an Archive verwandeln Tanz, Schauspiel und Musik dessen Bilder in eine vielschichtige Reflexion über Erinnerung, Angst, Gewalt und familiäre Nähe. Live-Sound & Sound-Konzept: Rint Mennes, Willem Lenaerts, Klaas De Somer Lichtdesign: Harry Cole Design & Kostüme: Annemie Boonen Dramaturgie: Elowise Vandenbroecke Video- und Sound-Archive: Daniel Demoustier Koproduktion: STUK Leuven
Aufführungen
| Tanz
La Nuée (2024, ÖEA)
musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Compagnie Nacera Belaza Choreographie: Nacera Belaza & Compagnie La Nuée (2024, ÖEA) Die franko-algerische Choreographin Nacera Belaza ist international ein unverwechselbarer Star. In ihren Stücken verwebt sie Tradition mit Moderne. Sie sind intensiv, radikal, spirituell und meditativ zugleich. In La Nuée geht Belaza den Tanzritualen der Dakota-Gemeinschaften in den USA nach.
Aufführungen
| Tanz
Come Back Again (2025)
musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Mit: Susanne Kirnbauer, Doris Uhlich Choreographie: Doris Uhlich Come Back Again ist eine Performance über den Mut, den eigenen Körper neu zu entdecken und im Alter ungewohnte Wege zu gehen. Doris Uhlich führt nach Spitze (2008) und Come Back (2012) ihre Zusammenarbeit mit Susanne Kirnbauer, ehemalige Erste Solotänzerin der Wiener Staatsoper, fort. Mit Mitte 40 musste Kirnbauer ihre Karriere als aktive Balletttänzerin beenden. Ein älter werdender Körper hat keinen Platz auf der Ballettbühne – schon gar nicht der Körper einer Frau. Die über 80-Jährige erforscht mit Doris Uhlich, wohin sich ihre Energie und Kraft jenseits der Ballettschritte, die für sie nicht mehr ausführbar sind, tänzerisch, performativ und stimmlich transformieren können. Im Schwebezustand von Veränderung und Neusortierung treffen zwei Tänzerinnen unterschiedlicher Generationen aufeinander. Dabei wird Vergangenheit hinterfragt, Gegenwart beleuchtet und futuristische Archäologie betrieben. Sound, DJ: Boris Kopeinig Bühne: Doris Uhlich in Zusammenarbeit mit Juliette Collas Lichtdesign: Leticia Skrycky Koproduktion: brut Wien und insert Tanz und Performance GmbH. Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport
Aufführungen
| Film
L’année dernière à Marienbad (1961, OmU)
musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
In einem prächtigen Barockschloss begegnet ein Mann X (Giorgio Albertazzi) einer eleganten Frau A (Delphine Seyrig) und will sie überzeugen, dass sie sich ein Jahr zuvor hier verabredet haben, um zusammen ein neues Leben zu beginnen. Während er sie mit Fragmenten aus der Vergangenheit konfrontiert, kann sie sich an nichts erinnern. War es nicht letztes Jahr in Marienbad? Hat die Erinnerung recht? Oder sind das Träume, Fantasien? Handelt es sich um eine Strategie der Verführung? Endlose Gänge, unzählige Räume und eine Stimme, die versucht eine Vergangenheit heraufzubeschwören, die vielleicht nie existiert hat. Resnais verwebt in diesem einzigartigen Experiment die Zeit- und Realitätsebenen zu doppeldeutigen, labyrinthartigen Szenerien von faszinierender Bildkraft. Ein Schlüsselwerk des französischen Films nach einem Drehbuch des Schriftstellers und Filmemachers Alain Robbe-Grillet. Letztes Jahr in Marienbad (L’année dernière à Marienbad) hat Geschichte geschrieben: 1961 erhielt der Film den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig, zwei Jahre später wurde er bei den British Film Academy Awards in der Kategorie Bester Film nominiert. Regie: Alain Resnais Drehbuch: Alain Robbe-Grillet Kamera: Sacha Vierny; Musik: Francis Seyrig Schnitt: Henri Colpi, Jasmine Chasney Mit: Delphine Seyrig, Giorgio Albertazzi, Sacha Pitoëff, Françoise Bertin, Luce Garcia-Ville
Aufführungen
| Schauspiel
HAUS, FRAUEN, SEX
Theater 7ieben & 7iebzig
Nach zwei Jahrzehnten Ehe ist Resi – die nun auf ihren eleganteren Doppelnamen Marie-Thérèse besteht – weg und hat den gemeinsamen Sohn mitgenommen. Verlassen bleibt man zurück. Im viel zu großen, leeren Haus sitzt man nun und grollt und trinkt und trinkt und grollt. Das Heimchen am Herd ist entsprungen, man sinnt auf Rache, hat dafür aber nichts als die eigenen Worte, gemeine Worte der Wut. Autorin: Margit Schreiner Regie/Ausstattung: Sarah Milena Rendel Schauspiel: Ines Stockner
Aufführungen
| Gala
Wagner Gala
Tiroler Festspiele Erl
Orchester der Tiroler Festspiele Erl Dirigent: Asher Fisch Sieglinde: Lise Davidsen Siegmund: Jonas Kaufmann Hunding: René Pape Franz Liszt: Les Préludes Franz Liszt: Mazeppa Richard Wagner: „Die Walküre“ - 1. Aufzug Die Lebensgefahr mit Wagner wegpusten. – „Was anderes ist unser Leben, als eine Reihenfolge von Präludien zu jenem unbekannten Gesang, dessen erste und feierliche Note der Tod anstimmt?“, schreibt Liszt zu seinen „Préludes“, die wir dem ersten „Walküren“-Akt voranstellen. Liszt liefert also das Vorspiel zur Geschichte von Sieglinde und Siegmund, die tödlich enden wird. – Abgesehen vom ersten Akt: In der liebesfeindlichen Welt Hundings treffen die beiden Ausgestoßenen aufeinander. Ihre heftige Verliebtheit übergießt Wagner mit satten, orchestralen Wonnenschauern. Die sprengen nicht nur jedes Maß, sondern auch wortwörtlich Hundings Haustür.
Aufführungen
| Tanz
Beben
Tiroler Landestheater
Schlottern, zucken, zittern: Das Tanzstück Beben setzt dort an, wo sich der Körper von sich selbst zu trennen scheint. Emotionen wie Liebe, Angst oder Freude vermögen physische Reaktionen auszulösen, die wir weder kontrollieren noch verstecken können. Gleichzeitig reagiert unser Körper als Vorbote für Missstände oder Gefahr meist schneller als unsere Wahrnehmung – genau so, wie ein anschwellendes Beben nahende Veränderungen und Verschiebungen innerhalb von gesellschaftlichen Konventionen und politischen Systemen ankündigen kann. Die gefühlvoll-melancholische Klangwelt des österreichischen Singer-Songwriters und Newcomers Oskar Haag wird zum wesentlichen Bestandteil des Stücks, in dem Tanz, Musik und Text gemeinsam zum Vibrieren gelangen. Choreographie: Marcel Leemann, Tanzensemble des Tiroler Landestheaters Bühne & Kostüme: Monika Lechner, Leah Watzdorf Video: David Schuh Komposition: Oskar Haag Texte: Julia Costa Dramaturgie: Stefan Späti Altersempfehlung ab 12 Jahren Dauer ca. 1 h 35, Eine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Va†erzunge
Tiroler Landestheater
Auf Basis einer wahren, historischen Begebenheit berichtet die junge Südtiroler Autorin Miriam Unterthiner vom Leben einer jungen Frau und ihrer Emanzipation. Kunstvoll verwebt sie Sprech und Sprach ebenen und macht auf diese Weise die Enge der dörflichen Gesellschaft ebenso wie die Deformation der Frau und ihr Aufbegehren spürbar. Die Hauptfigur Maria ist auf der Suche nach einer eigenen Identität, dem eigenen Ich, der eigenen Stimme. Unterthiner schreibt Maria ein neues Ende, das sie selbst nicht erleben durfte. Maria bringt sich selbst zur Sprache. In kurzgetakteter, musikalischer Prosa wird hier exemplarisch ein Frauenschicksal verhandelt: geboren, emotional vernachlässigt, verformt, als Tochter nicht anerkannt. Das wirkt auf den Körper: ein Buckel als eine Art Schutzhaltung bildet sich. So mit. Kopf nach unten. So mit. Rücken nach vorn. So mit. Gesicht nach unten. So mit. Blick zum Boden Sie wird von außen korrigiert. Ein hölzernes Korsett schiebt sich in den Sprach-Strom und über ihren Körper. Doch Maria hat einen Verbündeten: eben diesen Boden. Ich spreche hier. Ja. Ich spreche hier. Als Boden. Wird hier gesprochen. Wie der Chor in der griechischen Tragödie wiegt und umsorgt der Boden das «Måidel» oder, noch verkleinernder, das «Is Måidele» und sorgt für festen Halt – unten quer über die Textseite gesetzt, als sicherer Untergrund, in dem Maria gut aufgehoben ist. Und wirklich, wie in einer philosophischen Fabel, im Ringen um Sprache, gelingt ihr, allem trotzend, der Schritt nach vorne, zu sich selbst! AAAAAAAAAAA holt sie ihren Geburtsschrei nach und eignet sich ihren Namen an: MARIA ICH. Entstanden im Rahmen des Drama Lab der WIENER WORTSTAETTEN. Regie & Bühne: Blanka Rádóczy Kostüme: Elisabeth Vogetseder Musik: Maria Craffonara Dramaturgie: Elisabeth Schack, Anita Augustin Dauer ca. 1 h, Keine Pause
Aufführungen
| Musiktheater
Im weißen Rössl
Tiroler Landestheater
Musik von Ralph Benatzky mit sechs musikalischen Einlagen von Robert Gilbert, Bruno Granichstaedten und Robert Stolz «Wenn es hier mal richtig regnet, dann regnet es sich ein …» Wo genau? Na klar: Am Wolfgangsee im Salzkammergut, wo die umtriebige Wirtin Josepha eine illustre Hotelpension unterhält. In der Hochsaison trifft sich hier Gott und die Welt, Fabrikbesitzer aus Berlin, schöne Sigismünder, pfiffige Töchter aus gutem Hause – und auch der alte Kaiser Franz Joseph soll schon gesehen worden sein. Dass in dem bunten Gewimmel auch ein paar Liebschaften hin und hergehen, versteht sich von selbst. Aber bis sich am Ende alle Paare nach Lust und Laune sortiert haben und selbst der Kellner Leopold sich über seine Entlassung freuen darf, geht so einiges drunter und drüber. Da hilft wie in jeder guten Operette nur eines: Schampus her! Die österreichische Sängerin, Schauspielerin und Regisseurin Ruth Brauer-Kvam gibt mit Ralph Benatzkys Erfolgsoperette aus dem Jahre 1930 ihr Regiedebüt am Tiroler Landestheater und lässt mit viel Fantasie, Schwung und einer ordentlichen Portion Humor ein fulminantes Ensemble aus urlaubsbeschwipsten Hotelgästen über die Bühne tanzen. Ob Walzer, Liebeslied oder Polka, im besten Fall heißt’s: Damenwahl! Musikalische Leitung: Lorenz C. Aichner Regie: Ruth Brauer-Kvam Bühne: Monika Rovan Kostüme: Alfred Mayerhofer Choreographie: Damian Czarnecki Dramaturgie: Sonja Honold Koproduktion Vereinigte Bühnen Bozen In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln Dauer ca. 2 h 40, Eine Pause
Aufführungen
| Oper