zur Startseite
7

musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Die Veranstaltungsreihe musik+ stellt seit knapp zwei Jahrzehnten Konzerte, die unterschiedliche Kulturen, Epochen, Religionen oder Künste verbinden und miteinander verknüpfen, vor. Ein weiteres Anliegen ist die Präsentation junger sowie unbekannter Ensembles, Künstlerinnen und Künstler.

Osterfestival Tirol
21.3. - 5.4.2026 / Innsbruck & Hall
un_endlich

Kontakt

musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest
Galerie St. Barbara
Schmiedgasse 5
A-6060 Hall in Tirol

Telefon: +43 (0)5223-53808
E-Mail: office@osterfestival.at

 

Bürozeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Karten sind im Büro, telefonisch unter +43 5223 53808 oder im Internet über unsere Homepages erhältlich

www.osterfestival.at
www.musikplus.at
Bewertungschronik

musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Kulturveranstaltung

40 Orte

21.3. - 5.4.2026 / Innsbruck & Hall

Die Fastenzeit beginnt das Osterfestival Tirol traditionell mit den 40 Orten . Von Aschermittwoch bis Karsamstag wird täglich – außer sonntags – um 15 Uhr ein anderer Ort zwischen Wattens, Hall und Innsbruck besucht. Junge sowie renommierte Tiroler Künstlerinnen und Künstler schaffen 30-minütige Inseln des Innehaltens, der Begegnung und der Reflexion. Neben Musik gibt es kurze Textimpulse, die sich mit dem Thema des diesjährigen Festivals un_endlich beschäftigen. Kunst als Rückzug: Sie soll Utopie und Harmonie in den rauen Räumen unserer Gesellschaft aufleben lassen.

40 Orte bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte 40 Orte

© Foto Rabik
Konzert

OrgelSPIEL_04: Marion Rabik - BACH, BRUHNS

Osterfestival Tirol 2026

Marion Rabik

OrgelSPIEL_04 lädt zu einem ruhigen Durchgang durch Bachs und Bruhns’ Orgelwerke ein. Marion Rabik beginnt mit der Triosonate Nr. 3 d-Moll, bevor der Choral An Wasserflüssen Babylon aus den 18 Leipziger Chorälen erklingt. Abgeschlossen wird das 30-minütige Kurzkonzert mit dem expressiven Präludium e-Moll von Nicolaus Bruhns.

Johann Sebastian BACH:
Triosonate Nr. 3 d-Moll, BWV 527

aus 18 Leipziger Choräle, BWV 651-688
An Wasserflüssen Babylon, BWV 653

Nicolaus BRUHNS (1665-1697):
Präludium e-Moll

OrgelSPIEL_04: Marion Rabik - BACH, BRUHNS bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte OrgelSPIEL_04: Marion Rabik - BACH, BRUHNS

© Elisabeth Gantioler
Konzert

OrgelSPIEL_05: Victor Aurel Veit - BACH, REGER u.a.

Osterfestival Tirol 2026

Victor Aurel Veit

Das 5. OrgelSPIEL präsentiert eine vielseitige Reise durch Barock, Romantik und Moderne. Victor Aurel Veit eröffnet mit Muffats lebhafter Toccata quinta, gefolgt von Bachs Triosonate Nr. 4 e-Moll. Danach erklingt Max Regers Benedictus aus den 12 Stücken für Orgel, bevor das Konzert mit dem Finalsatz aus Guilmants Sonate Nr. 1 d-Moll seinen Abschluss findet. Ein 30-minütiges Kurzkonzert voller Vielfalt und Klangfarben.

Georg MUFFAT (1653-1704):
aus Apparatus musico-organisticus
Nr. 5 Toccata quinta

Johann Sebastian BACH:
Triosonate Nr. 4 e-Moll, BWV 528

Max REGER:
aus 12 Stücke für Orgel, op. 59
Nr. 9 Benedictus

Alexandre GUILMANT (1837-1911):
aus Sonate Nr. 1 d-Moll, op. 42
3.Final: Allegro Assai

OrgelSPIEL_05: Victor Aurel Veit - BACH, REGER u.a. bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte OrgelSPIEL_05: Victor Aurel Veit - BACH, REGER u.a.

Neue Musik

Eröffnung: Genial Minimal

Osterfestival Tirol 2026

Schlagzeugkollektiv Tirol:
Matthias Legner, Chris Norz, Fabian Kluckner, Stefan Heiss, Benjamin Kowollik
Ltg: Andreas Schiffer


Steve Reich: Six Marimbas
Gavin Bryars: One last bar then Joe can sing
Philip Glass: Perpetulum

Die Eröffnung der 38. Edition widmet sich der US-amerikanischen Minimal Music. Steve Reichs Six Marimbas aus dem Jahr 1986 ist ein Klassiker. Sechs Marimbas werden zu einem dichten, pulsierenden Klanggewebe, in dem sich kleine rhythmische und melodische Verschiebungen allmählich zu neuen Strukturen formen. Die Musik wirkt zugleich meditativ und hochenergetisch – ein faszinierendes Spiel aus Präzision, Bewegung und Zeit. Auch Gavin Bryars nutzt in seinem Perkussionsquintett One last bar then Joe can sing (1994) die Klangvielfalt des Schlagwerks. Bei ihm sind es lyrische, fast kammermusikalische Gesten, teilweise unruhig repetitive Figuren, fragile harmonische Verschiebungen und sanft schwebende Linien, die zu einer lebendigen minimalistischen Klanglandschaft führen. Obwohl Schlaginstrumente in vielen Werken von Philip Glass eine wichtige Rolle spielen, schrieb er seine erste und derzeit einzige Komposition für Schlagwerkensemble, Perpetulum, erst 81-jährig. Es verbindet eine fast kindliche Erkundung der Klänge mit Glass‘ charakteristischem musikalischen Stil und zieht vor allem mit sphärischen Klängen in seinen Bann.

Eröffnung: Genial Minimal bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Eröffnung: Genial Minimal

© woodnstone
Kinderkonzert

Oma Sonjas Sonnenblume

Osterfestival Tirol 2026

WirkWerk:
Annette Fritz – Violine, Schauspiel
Michael Stark – Klarinette, Schauspiel
Josef Haller – Klavier, Schauspiel
Inszenierung, Konzept: Ching-Tien Lin (Anzu) – Schauspiel


Kinderkonzert ab 5 Jahren

Zum ersten Mal erarbeitet das Ensemble WirkWerk in Kooperation und Koproduktion mit dem Osterfestival Tirol eine musikalische Performance für Kinder: Oma Sonjas Sonnenblume. Omas Küche ist ein Ort der Nähe. Vertraute Gerüche mischen sich mit einem wohligen Gefühl der Geborgenheit. Es entfaltet sich eine musikalische Erzählung ohne Worte über Liebe, Vertrautheit, Tod und Abschiednehmen. Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine Sonnenblume im Garten. Sie ist ganz besonders, beginnt sie doch gerade dann zu blühen, als Oma Sonja nicht mehr da ist. Sie ist Sinnbild für ihre Wärme, Lebensfreude, ihr ansteckendes Lachen, ihre Zärtlichkeit und Liebe und das, was nach ihrem Abschied in allen weiter wirkt. Oma Sonjas Sonnenblume lädt Kinder wie Erwachsene ein, mit Musik von Clara Schumann, Amy Beach, Rebecca Clarke, Grażyna Bacewicz und Missy Mazzoli dem Lauf des Lebens zu folgen. Mal zart, vertraut, melancholisch und wieder hoffnungsvoll spürt das Ensemble den Emotionen nach.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Osterfestival Tirol und Kulturlabor Stromboli

Oma Sonjas Sonnenblume bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Oma Sonjas Sonnenblume

© Max Moser
Konzert

Brechen wir aus!
Das Justman Projekt

Osterfestival Tirol 2026

Schauspielerinnen und Schauspieler des Tiroler Landestheater
Timna Brauer & Ensemble


Brechen wir aus! erzählt die eng mit Tirol verbundene Lebensgeschichte Leokadia Justmans. Ihre bereits 1945 verfassten, beeindruckend-literarischen Erinnerungen wurden Anfang 2025 auf Deutsch herausgegeben. Leokadia, 1922 in eine jüdische Familie geboren, entkam mit ihren Eltern dem Warschauer Ghetto. Mit ihrem Vater Jakob floh sie bis Seefeld und Innsbruck, wo die beiden mit gefälschten Identitäten arbeiteten, dann aber verraten und inhaftiert wurden. Jakob wurde 1944 im Lager Reichenau ermordet, Leokadia konnte im Januar 1945 aus dem durch Bomben teilweise zerstörten Polizeigefängnis ausbrechen. Sie überlebte Krieg und Holocaust und emigrierte später nach New York. Ihr Zeugnis fordert uns gerade heute wieder im Hinblick auf Demokratie, Menschenrechte und das aktuelle politische Geschehen heraus. Dieses gemeinsame Projekt greift mit Mitteln des Theaters und der Musik das wichtige Anliegen, niemals zu vergessen, sowie den Anfängen zu wehren, auf. Die szenisch-musikalische Lesung mit Mitgliedern des Schauspiel-Ensembles des Tiroler Landestheater und Musikerinnen und Musikern rund um Timna Brauer ist der Beginn einer Reihe von gemeinsamen Veranstaltungen an verschiedenen Orten, die Justmans Leben und Werk lebendig werden und sie uns nie mehr vergessen lassen.

Brechen wir aus! Das Justman Projekt bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Brechen wir aus! Das Justman Projekt

Gespräch

Feminismus im Rückwärtsgang

Osterfestival Tirol 2026

Mit: Beatrice Frasl, Gertraud Klemm, Andreas Speit
Moderation: Rebecca Sandbichler


Wie antidemokratische Tendenzen Frauenrechte gefährden
Gespräch mit Impulsen

Neue konservative und antidemokratische Bewegungen zwingen uns den Rückwärtsgang auf: Wie kämpfen gerade rechte Frauen gegen Frauenrechte? Verlieren wir womöglich Errungenschaften von mehr als einem Jahrhundert des Kampfes für Gleichberechtigung? Und mit welchen Strategien gewinnt am Ende der Feminismus? Fragen, die Gertraud Klemm (Schriftstellerin), Beatrice Frasl (Kulturwissenschaftlerin, Geschlechterforscherin) und Andreas Speit (Journalist und Sozialwissenschaftler) bewegen und die sie aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten: Gertraud Klemm nimmt in Abschied vom Phallozän matriarchale Gesellschaften zum Vorbild für ein kraftvolles Gedankenspiel über matriarchale Inspiration, patriarchale Dekonstruktion und die Notwendigkeit der kolonialen Schubumkehr. In Entromantisiert euch! durchleuchtet Beatrice Frasl die patriarchale Indoktrinationskampagne zur romantischen Liebe und ihre Konsequenzen. Wie wiederum antimoderne Reflexe breite Schichten der Gesellschaft erfassen und sie immer weiter nach rechts rücken, beschreibt Andreas Speit in Autoritäre Rebellion. Ausgehend von Impulsen aus diesen 2025 herausgegebenen Veröffentlichungen, versuchen sie mögliche (Aus)Wege und Lösungen darzustellen.

Eine gemeinsame Veranstaltung von Osterfestival Tirol und Kulturlabor Stromboli

Um Anmeldung wird gebeten:
kupfticket.com/events/feminismus-im-rueckwaertsgang

Feminismus im Rückwärtsgang bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Feminismus im Rückwärtsgang

© Mafalda Rakos
Diskussion

Mächtig?! - Diskussion mit Impulslesungen

Osterfestival Tirol 2026

Marlene Streeruwitz, Ilija Trojanow, Franz Eder

Wie umgehen mit den Mächtigen unserer Gegenwart? Ob sich der Blick nach Ost oder West wendet, wir sehen ein Festhalten an der Herrschaft um jeden Preis. Krieg und die Spaltung der Gesellschaft werden für ihren Erhalt gewissenlos in Kauf genommen, Machtmissbrauch schamlos eingesetzt. Die Bevölkerung wird belogen, beeinflusst und so zum Machterhalt der Herrschenden angeleitet. Immer öfter werden zu diesem Zweck Korrektive scheinbar mühelos ausgehebelt. Sind wir wieder in einem Zeitalter der Könige und Herrscher? Was zeigt uns der Blick zurück in vergangene Jahrhunderte? Gibt es etwas, womit man dem wachsenden Gefühl der Ohnmacht entgegenwirken kann? In der Diskussion laden Marlene Streeruwitz (Prinzessinnenkunde), Ilija Trojanow (Das Buch der Macht) und der Politikwissenschaftler Franz Eder unter der Moderation von Günter Kaindlstorfer dazu ein, über das Wesen der Macht nachzudenken.

Diskussion mit Impulslesungen: Marlene Streeruwitz, Ilija Trojanow, Franz Eder
Moderation: Günter Kaindlstorfer

Eine gemeinsame Veranstaltung von Osterfestival Tirol, Literaturhaus am Inn, Stadtbibliothek Innsbruck sowie Wissenschaft und Verantwortlichkeit

Mächtig?! - Diskussion mit Impulslesungen bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Mächtig?! - Diskussion mit Impulslesungen

© Alexi Pelekanos
Tanz

Come Back Again (2025)

Osterfestival Tirol 2026

Mit: Susanne Kirnbauer, Doris Uhlich
Choreographie: Doris Uhlich


Come Back Again ist eine Performance über den Mut, den eigenen Körper neu zu entdecken und im Alter ungewohnte Wege zu gehen. Doris Uhlich führt nach Spitze (2008) und Come Back (2012) ihre Zusammenarbeit mit Susanne Kirnbauer, ehemalige Erste Solotänzerin der Wiener Staatsoper, fort. Mit Mitte 40 musste Kirnbauer ihre Karriere als aktive Balletttänzerin beenden. Ein älter werdender Körper hat keinen Platz auf der Ballettbühne – schon gar nicht der Körper einer Frau. Die über 80-Jährige erforscht mit Doris Uhlich, wohin sich ihre Energie und Kraft jenseits der Ballettschritte, die für sie nicht mehr ausführbar sind, tänzerisch, performativ und stimmlich transformieren können. Im Schwebezustand von Veränderung und Neusortierung treffen zwei Tänzerinnen unterschiedlicher Generationen aufeinander. Dabei wird Vergangenheit hinterfragt, Gegenwart beleuchtet und futuristische Archäologie betrieben.

Sound, DJ: Boris Kopeinig
Bühne: Doris Uhlich in Zusammenarbeit mit Juliette Collas
Lichtdesign: Leticia Skrycky

Koproduktion: brut Wien und insert Tanz und Performance GmbH. Gefördert durch die Kulturabteilung der Stadt Wien und das Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport

Come Back Again (2025) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Come Back Again (2025)

© Edwin Husin
Party

Club - Doris Uhlich

Osterfestival Tirol 2026

Eine Feier des Körpers und der Bewegung sind Doris Uhlichs Sound-Bäder. Die Choreographin, Performerin und DJ bittet zu einem energiegeladenen Dancefloor, in dem ihre künstlerischen Ideen mitschwingen. Eine Mischung ihrer Lieblingssounds und Beats wird aufgetischt, von Pop bis Techno und Klassik. Das Warmup spielt die Innsbrucker DJ BC-A, die in ihren Sets die Grenzen von Techno auslotet – zwischen perkussiven Grooves, Break Beats, schweren Basslines und atmosphärischen Ambient-Passagen.

Support: BC-A

Club - Doris Uhlich bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Club - Doris Uhlich

© zVg
Film

L’année dernière à Marienbad (1961, OmU)

Osterfestival Tirol 2026

In einem prächtigen Barockschloss begegnet ein Mann X (Giorgio Albertazzi) einer eleganten Frau A (Delphine Seyrig) und will sie überzeugen, dass sie sich ein Jahr zuvor hier verabredet haben, um zusammen ein neues Leben zu beginnen. Während er sie mit Fragmenten aus der Vergangenheit konfrontiert, kann sie sich an nichts erinnern. War es nicht letztes Jahr in Marienbad? Hat die Erinnerung recht? Oder sind das Träume, Fantasien? Handelt es sich um eine Strategie der Verführung? Endlose Gänge, unzählige Räume und eine Stimme, die versucht eine Vergangenheit heraufzubeschwören, die vielleicht nie existiert hat. Resnais verwebt in diesem einzigartigen Experiment die Zeit- und Realitätsebenen zu doppeldeutigen, labyrinthartigen Szenerien von faszinierender Bildkraft. Ein Schlüsselwerk des französischen Films nach einem Drehbuch des Schriftstellers und Filmemachers Alain Robbe-Grillet.

Letztes Jahr in Marienbad (L’année dernière à Marienbad) hat Geschichte geschrieben: 1961 erhielt der Film den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig, zwei Jahre später wurde er bei den British Film Academy Awards in der Kategorie Bester Film nominiert.

Regie: Alain Resnais
Drehbuch: Alain Robbe-Grillet
Kamera: Sacha Vierny; Musik: Francis Seyrig
Schnitt: Henri Colpi, Jasmine Chasney
Mit: Delphine Seyrig, Giorgio Albertazzi, Sacha Pitoëff, Françoise Bertin, Luce Garcia-Ville

L’année dernière à Marienbad (1961, OmU) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte L’année dernière à Marienbad (1961, OmU)

© Theresa Pewal
Konzert

… bis an die Seele

Osterfestival Tirol 2026

The Present:
Hanna Herfurtner, Olivia Stahn – Sopran
Amélie Saadia, Bernadette Beckermann – Alt
Tim Karweick, Pedro Matos – Tenor
Florian Hille, Stefan Andelkovic – Bass
Mira Lange – Orgelpositiv
Mathis Mayr – Viola da Gamba, Violoncello


Catherine LAMB (UA), Günther ZECHBERGER (UA), Hannes KERSCHBAUMER (UA), CESIS, PALESTRINA, SCHEIN u.a.

Verlust, Schmerz und Hoffnung stehen im Zentrum des Abends, der ausgehend von Passionsmusik der Renaissance mit drei Uraufführungen ins 21. Jahrhundert führt. Geistlich oder weltlich gehen die drei Uraufführungen diesen Gefühlen nach. Ein Dialog zwischen 8 Stimmen, Viola da Gamba, Violoncello und Orgelpositiv.

… bis an die Seele bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte … bis an die Seele

© Andrej Grilc
Konzert

OrgelSPIEL_06: Michael Schöch - DUPRE

Osterfestival Tirol 2026

Michael Schöch

Marcel DUPRE: Der Kreuzweg / Chemin de la Croix, op. 29.

Den Abschluss der OrgelSPIELe gestaltet Michael Schöch.

OrgelSPIEL_06: Michael Schöch - DUPRE bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte OrgelSPIEL_06: Michael Schöch - DUPRE

© lucanlx
Tanz

La Nuée (2024, ÖEA)

Osterfestival Tirol 2026

Compagnie Nacera Belaza
Choreographie: Nacera Belaza & Compagnie


La Nuée (2024, ÖEA)

Die franko-algerische Choreographin Nacera Belaza ist international ein unverwechselbarer Star. In ihren Stücken verwebt sie Tradition mit Moderne. Sie sind intensiv, radikal, spirituell und meditativ zugleich. In La Nuée geht Belaza den Tanzritualen der Dakota-Gemeinschaften in den USA nach.

La Nuée (2024, ÖEA) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte La Nuée (2024, ÖEA)

© Petra Hajska
Konzert

Stabat Mater

Osterfestival Tirol 2026

Collegium 1704
Ltg: Václav Luks


ZELENKA: Responsoria pro hebdomada sancta, ZWV 55
Statio quadruplex pro Processione Theophorica, ZWV 158
CALDARA: Stabat Mater

Václav Luks widmet sich mit seinem Collegium 1704 der Passionsmusik zweier fast vergessener Meister. Im Stabat Mater entfaltet Caldara die ganze Farbigkeit seiner expressiven Tonsprache. Zelenkas Responsorien wie auch seine Statio quadruplex sind voller Emotionalität und geistiger Tiefe.

18.30 Uhr
Gespräch mit Václav Luks zu ZELENKA und seinen Zeitgenossen

Stabat Mater bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Stabat Mater

© Ute Langkafel
Theater

Between the River and the Sea (2025, ÖEA)

Osterfestival Tirol 2026

Isabella Sedlak, Yousef Sweid

Die Komplexität, mit der ich mein ganzes Leben lang gelebt habe, hat mich dazu gebracht, mit meiner Position alleine zu sein. Wenn ich schon alleine damit bin, warum dann nicht auch alleine vor einem Publikum?

Yousef Sweid, geboren in Haifa, ist ein palästinensisch-israelischer Schauspieler – ein Mensch, der zwischen zwei Welten aufgewachsen ist und sich stets mit ihrer Komplexität auseinandergesetzt hat. In seinem Stück erkundet Sweid sein Leben zwischen verschiedenen Kulturen, Erzählungen und Realitäten – verschiedenen Versionen der Wahrheit. Er verwebt dabei persönliche Anekdoten mit politischer Reflexion – von humorvollen Geschichten über das Leben in Berlin, bis hin zu Rückblenden in seine Kindheit als arabisches Kind einer christlichen Familie im jüdischen Kindergarten. Er versucht zu verstehen, wie er sich in einer Welt zurechtfindet, in der er sich immer „dazwischen“ befindet. Between the River and the Sea ist ein beseeltes Plädoyer für das Erzählen ungehörter Geschichten und für das Zuhören. Eine Einladung, das Komplexe zu umarmen und die Geschichte eines Lebens zu sehen, das sich nicht einfach für eine Seite entscheiden kann.

Von: Isabella Sedlak, Yousef Sweid
Mit: Yousef Sweid
Regie + Co-Autorin: Isabella Sedlak
Musik: Thomas Moked Blum
Dramaturgie: Murat Dikenci, Irina Szodruch
PR Management: Yuval Garber

Englisch mit deutscher Übertitelung

Between the River and the Sea (2025, ÖEA) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Between the River and the Sea (2025, ÖEA)

© Markus Bruckner
Neue Musik

Gefangen in der Zeit

Osterfestival Tirol 2026

Phace:
Doris Nicoletti – Flöte
Michael Krenn – Saxophon
Anna Lindenbaum – Violine
Roland Schueler – Violoncello
Manuel Alcaraz Clemente – Schlagwerk
Stefan Obmann – Posaune


Pierre JODLOWSKI: Insulæ (2024/25)
für sechs Musiker, Videos, Licht und Elektronik

Mit Insulæ zeigt Jodlowski eindringlich, was geschieht, wenn Menschen zu Hologrammen werden. Sie sind Gefangene in einer endlosen Zeitschleife. Der französische Komponist erschafft ein faszinierendes Gesamtkunstwerk aus Musik, Licht und Video.

Konzept, Video, Licht: Pierre Jodlowski
Text: Frank Witzel
Bühnenbild: Louise Sari
Klangregie: Alfred Reiter

Im Auftrag von Phace und éOle studio de création musicale & mit Unterstützung der Ernst von Siemens Stiftung und des Sacem.
Eine Produktion von Phace & éOle in Koproduktion mit Warschauer Herbst, Wien Modern, Osterfestival Tirol und Grame – Centre National de Création Musicale.

Gefangen in der Zeit bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Gefangen in der Zeit

© Tom Herbots
Tanz

Unfolding an Archive (2024)

Osterfestival Tirol 2026

Ultima Vez
Choreographie & Tanz/Performance: Zoë Demoustier


Die Tänzerin und Choreographin Zoë Demoustier erkundet das Archiv ihres Vaters, des Kriegsfotografen Daniel Demoustier. In Unfolding an Archive verwandeln Tanz, Schauspiel und Musik dessen Bilder in eine vielschichtige Reflexion über Erinnerung, Angst, Gewalt und familiäre Nähe.

Live-Sound & Sound-Konzept: Rint Mennes, Willem Lenaerts, Klaas De Somer
Lichtdesign: Harry Cole
Design & Kostüme: Annemie Boonen
Dramaturgie: Elowise Vandenbroecke
Video- und Sound-Archive: Daniel Demoustier
Koproduktion: STUK Leuven

Unfolding an Archive (2024) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Unfolding an Archive (2024)

Party

Late Night mit Trio 71

Osterfestival Tirol 2026

Pierre Jodlowski, Martin Brandlmayr, Gerald Preinfalk

Das Trio 71 bewegt sich in einer sehr freien Form. Die akustische Energie des Klangs (Schlagzeug, Klarinette oder Saxophon) vermischt sich mit elektronischen und transformierten Klangfarben. Das Ergebnis ist Musik entwickelt aus Strömungen, Schwingungen, Rückprallen und teils aus einer Abfolge von Brüchen. Das Trio 71 entstand während eines Konzerts in Graz auf Initiative von Ute Pinter, Leiterin des Programms Open Music. Eine Begegnung von drei Musikern mit unterschiedlichem Hintergrund: Gerald Preinfalk, Klarinettist und Saxophonist zwischen Neuer Musik und Free-Jazz; Martin Brandlmayr, Perkussionist und Schlagzeuger, bekannt als Mitglied der Post-Rock-Band Radian; Pierre Jodlowski, Komponist, seit vielen Jahren auch Interpret im Bereich der freien improvisierten Musik.

Karten sind direkt über das Kulturlabor Stromboli erhältlich.

Late Night mit Trio 71 bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Late Night mit Trio 71

© Filmladen Filmverleih
Film

Lazzaro felice (2018, OmU)

Osterfestival Tirol 2026

Lazzaro felice ist die Geschichte eines unscheinbaren Heiligen, der keine Wunder vollbringt, der über keine besonderen Fähigkeiten verfügt, keine magischen Kräfte besitzt, eine Geschichte ohne Special Effects. Ein Heiliger, der in dieser Welt lebt und von niemandem etwas Böses denkt, der immer an die Menschen glaubt. Eine Geschichte, die von der Möglichkeit des Gutseins erzählt, die die Menschen immer ignoriert haben und die dennoch immer wieder auftaucht, um sie infrage zu stellen; wie etwas, das hätte sein können, aber was wir niemals gewollt haben. Lazzaro felice ist ein politisches Manifest, ein Märchen über die Geschichte Italiens der letzten fünfzig Jahre, ein Lied. Alice Rohrwacher

Ein paar Dutzend Bauern und Landarbeiter werden an einem abgeschiedenen Ort unter der Herrschaft der Marchesa ausgenutzt. Sie wissen nicht, dass ihre Versklavung längst illegal ist. Es bleibt auch unklar, wann und wo genau sie ihre Fronarbeit verrichten müssen. Lazzaro, der Glückliche, ist einer von ihnen. Und eines Tages wird er womöglich auferstehen, wie sein biblisches Vorbild, wird sich wiederfinden in einer anderen Zeit mit anderen Ausbeutungsmechanismen. Seine Geschichte ist ein Märchen oder ein Mythos, zwischen Erde und Himmel, zwischen Magie und Realismus.

Regie: Alice Rohrwacher
Einführung: Daniel Pöhacker

Drehbuch: Alice Rohrwacher
Kamera: Hélène Louvart; Schnitt: Nelly Quettier
Mit: Adriano Tardiolo, Alba Rohrwacher, Nicoletta Braschi, Tommaso Ragno

Lazzaro felice (2018, OmU) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Lazzaro felice (2018, OmU)

© zVg
Kirchenmusik

Karfreitagsliturgie

Osterfestival Tirol 2026

Cantori Gregoriani
Zelebrant: Prof. Dr. Dominik Markl SJ


Wer einmal erlebt hat, aus welcher Leere und Verlorenheit die am Boden liegenden Priester in der allen Schmucks beraubten Kirche des Karfreitags ihren Gottesdienst beginnen, dem kommt eine Ahnung an, was in unserem Leben „trotzdem” bedeuten kann. Das „dennoch” des Absurden, Camus hat es klar proklamiert. Am Karfreitag wird in den christlichen Kirchen etwas gepriesen und besungen, das der durchschnittliche Bürger kaum denken mochte, nämlich die Ohnmacht des allmächtigen Todes. Jener Tod Gottes am Kreuz, der qualvolle Tod des Menschensohns wird genau erzählt, in wunderbarer Harmonie feierlich besungen im ersten, jahrhundertealten lateinischen Gesang der Kirche: Alles Heil für die Welt geht von ihm aus – vom Kreuz, dem Ort schlimmsten Endes. Immer wieder singen wir O crux, ave – sei gegrüßt, Kreuz – und in langer Klage über sein Leid fragt Christus selbst Popule meus, quid feci tibi? Aut in quo contristavite? Responde mihi. / O du mein Volk, was tat ich dir? Betrübt ich dich? Antworte mir!

Freiwillige Spenden

Karfreitagsliturgie bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Karfreitagsliturgie

© Theresa Wey
Konzert

Lamentatio

Osterfestival Tirol 2026

Cantando Admont:
Friederike Kühl, Elina Viluma-Helling – Sopran
Johanna Zachhuber, Cornelia Sonnleithner – Alt
Hugo Paulsson Stove, David de Winter – Tenor
Piotr Pieron, Ulfried Staber – Bass
Ltg: Cordula Bürgi


Johannes OCKEGHEM: Requiem
Ernst KRENEK: Lamentatio Jeremiae Prophetae, op. 93

Ockeghems Requiem und Kreneks im Exil entstandene Lamentatio verbinden Klage und Hoffnung über Jahrhunderte. Beide Werke spiegeln Brüche ihrer Zeit und entfalten eindringliche vokalpolyphone Dialoge. Krenek war Ockeghem ein wichtiges Vorbild für diese Komposition. Das international renommierte Volkalensemble Cantando Admont wagt sich solistisch an das moderne Werk.

Lamentatio bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Lamentatio

© zVg
Kirchenmusik

Trauermette

Osterfestival Tirol 2026

Cantori Gregoriani (Mailand)

Die Wasser des Todes umwogten mich. Da gähnten offen die Tiefen des Abgrunds… Er strecke die Hand aus der Höhe und fasste mich, heraus zog er mich, aus den großen Wassern.
Er führte mich hinaus in die Weite, er brachte Rettung mir, weil er mich liebte.
Ich sehe ihn. Aber nicht jetzt. Ich erblicke ihn, aber nicht nah. Ein Stern geht auf in Jakob, ein Zepter erhebt sich aus Israel. (Num 24,17a)

Er hat mich geführt und lassen gehen in die Finsternis und nicht in das Licht. Er hat seine Hand gewendet wider mich, und handelt gar anders mit mir für und für. Er hat mein Fleisch und Haut alt gemacht, und mein Gebein zerschlagen. Er hat mich verbauet, und mich mit Galle und Mühe umgeben. Er hat mich in die Finsternis gelegt, wie die Toten in der Welt. Er hat mich vermauert, dass ich nicht heraus kann, und mich in harte Fesseln gelegt. Und wenn ich gleich schreie und rufe, so stopft er die Ohren zu vor meinem Gebet. (Klagelieder Jeremiae)

Freiwillige Spenden

Trauermette bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Trauermette

© Daniele Caminiti
Konzert

Seven Passionate Pavans

Osterfestival Tirol 2026

Eleonore Bürcher – Lesung
Hopkinson Smith – Laute


John DOWLAND: Lachrimæ

Dowlands Lachrimæ (1604) erkundet in sieben Pavans Melancholie und weltliche Passion. Die Tränen ziehen sich durch alle Stücke und spiegeln die in der Renaissance verbreitete tiefe Schwermut wider. Diese Emotionalität trifft auf eine ähnliche in Texten des 20./21. Jahrhunderts.

Seven Passionate Pavans bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Seven Passionate Pavans

© La Biennale di Venezia_Andrea Avezzù
Tanz

Natural Order of Things (2024)

Osterfestival Tirol 2026

Compagnie GN | MC
Choreographie: Guy Nader, Maria Campos


Das neue Werk des spanisch-libanesischen Duos GN|MC ist eine Ode an das Leben und seine fragile Atmosphäre. Spielerisch-poetisch lassen sie sich von geordneter Unordnung inspirieren. Es ist ein Versuch, sich wieder mit der Natur zu verbinden, ein Gleichgewicht im Miteinander zu finden.

Mit: Alfonso Aguilar, Maria Campos, Joana Couto, Guy Nader, Pierre Lison, Jovana Zelenovic, Francesco Grilli, Olatz Larunbe, Mimi Wascher
Komposition: Coti K.
Lichtdesign: Conchita Pons
Bühne: GN|MC
Kostüme: Marina Prats

Produktion: Raqscene, MGM-Marta Guzmán Management, Yara Himelfarb
Koproduktion: Mercat de les Flors, Grec Festival de Barcelona, La Biennale di Venezia/Biennale Danza 2024, Kurtheater Baden (Schweiz)

Natural Order of Things (2024) bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte Natural Order of Things (2024)

7

musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Galerie St. Barbara

Die Veranstaltungsreihe musik+ stellt seit knapp zwei Jahrzehnten Konzerte, die unterschiedliche Kulturen, Epochen, Religionen oder Künste verbinden und miteinander verknüpfen, vor. Ein weiteres Anliegen ist die Präsentation junger sowie unbekannter Ensembles, Künstlerinnen und Künstler.



Osterfestival Tirol

21.3. - 5.4.2026 / Innsbruck & Hall

un_endlich

Bürozeiten:
Montag bis Freitag 9 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr

Karten sind im Büro, telefonisch unter +43 5223 53808 oder im Internet über unsere Homepages erhältlich

www.osterfestival.at
www.musikplus.at

musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest bewerten:

Vielen Dank für Ihre Bewertung!

Bewertungen & Berichte musik+ | Osterfestival Tirol | Orgelfest

Konzerte / Konzert Tiroler Symphonie-orchester Innsbruck Innsbruck, Rennweg 2
Konzerte / Konzert musik+
Osterfestival Tirol
Hall / Innsbruck
Konzerte / Orchester Stadtmusikkapelle Wilten Region Innsbruck
Konzerte / Klassik Windkraft Tirol Kapelle für Neue Musik Innsbruck
Konzerte / Konzert InnStrumenti Tiroler Kammerorchester Innsbruck, Klammstraße 54a
Konzerte Uni­ver­si­täts­or­ches­ter Innsbruck
Konzerte / Konzert Uni­ver­si­täts­or­ches­ter Innsbruck Innsbruck, Innrain 52

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.