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Kunstmuseum Luzern

Mit ambitionierten internationalen Wechselausstellungen positioniert sich das Kunstmuseum Luzern unter den bedeutendsten Schweizer Kunstmuseen. Wichtige Positionen der zeitgenössischen Kunst werden engagiert und konsequent gezeigt. Sorgfältige Präsentationen der grossen Sammlung leisten einen Beitrag zur kulturellen Identität der Zentralschweiz. Das Kunstmuseum Luzern ist sich seiner herausragenden Rolle im kulturellen Leben und der damit verbundenen Verantwortung bewusst. Vernetzt mit anderen Institutionen, interessiert an gesellschaftlichen Anliegen und offen für ein breites Publikum trägt das Kunstmuseum Luzern zur Ausstrahlung der gesamten Region bei. Die Vermittlung von Kunst und die Förderung neuer Formate werden besonders gepflegt.

Das Kunstmuseum Luzern ist Mitglied der Vereinigung Schweizer Kunstmuseen, des Vereins Schweizer Institutionen für zeitgenössische Kunst und des Vereins Museen Luzern.

Kontakt

Kunstmuseum Luzern
Europaplatz 1
CH-6002 Luzern

Telefon: +41 41 226 78 00

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Kunstmuseum Luzern

Ausstellung

1 Raum, 1 Werk

Installationen aus der Sammlung

Die diesjährige Sammlungsausstellung widmet sich den grossen künstlerischen Gesten: Ein Werk bespielt einen Raum. Es handelt sich hierbei nicht um kleinformatige Arbeiten, sondern um raumfüllende Installationen. Die Installationskunst wächst über den bildnerischen oder skulpturalen Charakter eines Werkes hinaus und bezieht meist den ganzen Raum mit ein. Dabei entsteht ein eigenes künstlerisches Universum. Oftmals ist das Publikum aktiv in die Betrachtung und in das Erleben der Arbeit miteinbezogen. Der Hauptfokus liegt auf der Gegenwartskunst, wobei Erwerbungen seit den 1990er-Jahren bis heute zu sehen sind.

Ein Highlight der Ausstellung stellt die immersive Raumarbeit Wantee (2013) von Laure Provoust dar, in der die Künstlerin Fiktion, Kunstgeschichte und persönliche Geschichte miteinander verwebt.

Um möglichst viele Installationen aus der Sammlung zeigen zu können, werden Arbeiten im Laufe der Ausstellung abgebaut und durch andere ersetzt.

Mit Judith Albert, Marion Baruch, Andreas Gehr, Rémy Markowitsch, Guy Ben Ner, Maria Nordman, Walter Pfeiffer, Laure Prouvost, Clara Reinhard, Vivian Suter, Philip Taaffe, Rinus Van de Velde, Franz Erhard Walther

kuratiert von Alexandra Blättler

(Bild: Philip Taaffe, Sanctuary. A Room for Lucerne, 2010, Kunstmuseum Luzern, Ankauf ermöglicht mit einem Beitrag der Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr, Foto: Andri Stadler)

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Bewertungen & Berichte 1 Raum, 1 Werk

Ausstellung

Maria Pinińska-Bereś

Under the Pink Flag

In der Schweiz gilt Maria Pinińska-Bereś (1931–1999) als Neuentdeckung, in ihrem Heimatland Polen ist sie längst als Pionierin berühmt. Das Kunstmuseum Luzern widmet der feministischen Künstlerin eine umfassende Retrospektive.

Pinińska-Bereś’ künstlerisches Schaffen umfasst Skulpturen, Installationen und Performances, die sich kritisch mit Geschlechterrollen und Gesellschaftsstrukturen auseinandersetzen. Ihr Werk zeugt von den Erfahrungen einer Künstlerin, die sich während des Kalten Krieges aus dem Korsett gesellschaftlicher Zwänge und patriarchaler Ordnung befreit. Sie bricht mit den Konventionen ihrer traditionellen Ausbildung an der Akademie der Bildenden Künste in Krakau und entwickelt eine eigene Formsprache, in die sie weiche Materialien wie Schaumstoff integriert. Die Farbe Rosa ist dabei ihr Erkennungsmerkmal. Sie reagiert damit auf das im Kommunismus omnipräsente Rot und transportiert zugleich ihre feministische Botschaft. Ihre Skulpturen nehmen Raum ein, sind teils erotisch, subtil, doch gleichzeitig direkt und voller Ironie.

kuratiert von Heike Munder und Jarosław Suchan

in Kooperation mit Kunstmuseum Bochum
mitorganisiert durch Adam Mickiewicz Institut

(Bild: Maria Pinińska-Bereś, Modlitwa o deszcz/Praying for Rain, 1978, Dokumentation der Performance, Courtesy Maria Pinińska-Bereś and Jerzy Bereś Foundation)

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Bewertungen & Berichte Maria Pinińska-Bereś

Ausstellung

Brian Dawn Chalkley

Angels suffer too
In Kooperation mit Fumetto Comic Festival Luzern

Brian Dawn Chalkley (*1948) untersucht seit vielen Jahrzehnten Gender, Sexualität sowie Identität. Vor 30 Jahren trat Chalkleys weibliches Alter Ego Dawn in seine Kunst. Seither ist das Wechselspiel zwischen Brian und Dawn ein wichtiger Impuls für Chalkleys Schaffen. Dieses Zwiegespräch zwischen den Geschlechtern ermöglicht Narration, Performance und den Traum, jemand anderes zu sein.

Chalkleys mit weichem Pinsel schnell gemalte, charaktervolle Porträts erzählen von Melancholie und Traurigkeit. Die textilen Arbeiten sind voller Geschichten:
Gezeichnet, gestickt und mit Texten versehen, zeigen sie verlassene Seebäder oder karge Parks, vereinzelte Wesen, gute und schlechte Träume. Die Perspektive ist flach und erinnert an Volkskunst. Diese vordergründige Naivität kontrastiert mit der Vielschichtigkeit und Uneindeutigkeit von Szenen und Figuren. Tragische Momente sind dabei gepaart mit schwarzem Humor angesichts der Absurdität der Welt.

kuratiert von Eveline Suter

(Bild: Brian Dawn Chalkley, Living on the Edge of Failure, 2025, Courtesy of the artist)

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Ausstellung

zentral! XL

Mit Judith Albert, Samantha Aquilino, Irene Bisang, Nathalie Bissig, Andreas Brunner, Jonas Burkhalter, Martin Bütler, Selina Camenzind, Barbara Davi, Miranda Fierz, Asi Föcker, Jutta Galizia, Stefan Gritsch, Marianne Halter & Mario Marchisella, Gregory Tara Hari, Otto Heigold, Stephanie Hess, Sofia Hintermann, Susanne Hofer, Luzia Imhof, Max Kellenberger, Simon Kindle, Arthur Korsunskyi, Jennifer Kuhn, Markus Kummer, Matteo Laffranchi, Paul Lussi, Guy Markowitsch, Angela Mathis, Benedikt Notter, Sepideh NourManesh, Peter Regli, Christoph Rütimann, Celia & Nathalie Sidler, Bertilla Spinas, Rebekka Steiger, Julian Stettler, Daniella Tuzzi, Sebastian Utzni, Rolf Winnewisser, Gerta Xhaferaj, Maria Zgraggen, Anna-Sabina Zürrer

Dieses Jahr sind wir nicht nur zentral!, sondern auch extragross: Die traditionelle Jahresausstellung erhält 2025 eine grössere Fläche. So können mehr und grössere Werke aus dem aktuellen Zentralschweizer Kunstschaffen präsentiert werden.

Die Fachjury sichtet die eingereichten Dossiers und wählt die interessantesten für die Ausstellung im Kunstmuseum Luzern aus. Das Resultat ist eine abwechslungsreiche, medial vielfältige Schau, in der die Dynamik und das Potenzial der Zentralschweizer Kunst erlebbar werden. Aktuelle Tendenzen der zeitgenössischen Kunst werden ebenso aufgegriffen wie Eigenheiten des lokalen Kunstschaffens. zentral! XL ist eine Plattform und Talentschmiede mit Ausstrahlung und Tradition, ein Kosmos, der über den regionalen Tellerrand hinausweist.

An der Vernissage wird neben dem Jurypreis / Preis der Zentralschweizer Kantone und dem Prix Visarte Zentralschweiz auch der Ausstellungspreis der Kunstgesellschaft Luzern vergeben: die Ausstellung Solo im Folgejahr.

kuratiert von Eveline Suter

(Bild: Andreas Brunner, Drawn Yonder, 2024, Polyurethan, Chromstahl, 40 × 500 × 30 cm, Courtesy of the artist)

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Ausstellung

Solo Teo Petruzzi

Teo Petruzzi (*1994) erhält den Ausstellungspreis Solo der Kunstgesellschaft Luzern. Dieser besteht in einer Einzelausstellung während zentral! XL 2025. Petruzzi entdeckte früh, dass sich künstlerische Welten erbauen lassen – mit, wie Petruzzi selbst formuliert «Plastikbauklötzen eines Milliardenkon­zerns, der Erdöl in Einspritzformen presste und den Gedankenhorizont meiner Generation goss.» Die Virtuosität im Bauen mit Lego-Steinen setzt Petruzzi nun in der jüngsten Werkgruppe wie­der ein: Everything can be undone heisst die Gruppe der Legobauten unterschiedlicher Grösse, von winzig klein bis zur auf den Sockel gesetzten Miniatur-Nationalbank. Der Titel verweist ebenso auf das kindliche, impulsive Auseinandernehmen von Legobauten wie auch auf das De­konstruieren komplexer globaler Zusammenhänge.

kuratiert von Milena von Schulthess

unterstützt von Kanton Uri Kulturförderung Swisslos, Burgergemeinde Bern

(Bild: Teo Petruzzi, Der sichere Hafen, 2025, Filmstill, Videoinstallation, 4-kanal Ton, Courtesy of the artist)

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Ausstellung

Yann Stéphane Bisso - Mosaïque, présence, absence

Kiefer Hablitzel | Göhner Kunstpreis 2024

Was zeichnet verschiedene Kulturen aus? Was trennt, was verbindet sie? In seinem Werk setzt sich Yann Stéphane Bisso (*1998) malerisch mit seiner Herkunft aus Kamerun und Frankreich auseinander. So geht die Serie Cooking Mama von den Hungerrevolten 2008 in Kamerun aus, lässt aber auch die Gelbwesten-Bewegung in Frankreich anklingen. Die Serie zielt auf den globalen Lebensmittelhandel und dessen preissteigernde Wirkung, die überall auf der Welt die Ärmsten trifft, und setzt diese Phänomene in Kontrast zum Kochtopf der Mutter als Inbegriff für Heimat und Geborgenheit.

In Landschaftsgemälden macht Bisso Zwischenwelten sichtbar, indem er ähnlich wie im magischen Realismus surreale Elemente durchscheinen lässt. Die neusten Arbeiten setzen sich mit dem Werk The Onlooker des jamaikanischen Bildhauers Ronald Moody auseinander. Sie thematisieren das Verhältnis von Malerei und Skulptur, Original und Kopie sowie Kunst und Magie.

Bissos Serie Cooking Mama wurde von Kiefer Hablitzel | Göhner mit dem Sonderpreis ausgezeichnet, der nebst einer Einzelausstellung eine erste Publikation ermöglicht.

kuratiert von Eveline Suter

unterstützt von République et canton de Genève

(Bild: Yann Stéphane Bisso, En second lieu ..., 2025, 100 × 450 cm (Detail), Courtesy of the artist)

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Ausstellung

Schön?!
Ästhetische Betrachtung der Sammlung

Was ist schön? Eine idyllische Landschaft, ein perfekter Körper, ein rotwangiges Kindergesicht oder ein abstrakter Farbklang? Ist gute Kunst schön? Gibt es überhaupt objektive Schönheit? Oder ist sie Geschmacksache?

Manchmal steht in unserem Gästebuch der Wunsch, «mehr schöne Kunst» zu sehen. Die Sammlungsausstellung zeichnet mit Werken unterschiedlicher Epochen und Stile eine kleine Geschichte der Ästhetik nach. Was für eine Person schön ist, kann für eine andere abstossend sein. Was als schön empfunden wird, hängt vom kulturellen, sozialen und gesellschaftlichen Hintergrund ab. Nicht nur die Vorstellung von Schönheit wandelt sich stetig, auch das Verhältnis von Schönheit und Kunst. Lange Zeit sollte Kunst durch ihre Schönheit belehren und schmücken, doch mit der Moderne ist das enge Verhältnis von Schönheit und Kunst nicht mehr selbstverständlich, im Gegenteil: Schöne Kunst wird verdächtigt, mehr gefällig als tiefgründig zu sein.

Die Ausstellung bildet keine historische Entwicklung ab, sondern thematisiert unterschiedliche Vorstellungen und lädt das Publikum ein, mitzudiskutieren.

Mit: John M Armleder, Louis Béroud, Max Bill, Arnold Böcklin, James Lee Byars, Alexandre Calame, Raoul Dufy, Johann Heinrich Füssli, Ferdinand Hodler, Johannes Itten, Verena Loewensberg, Richard Paul Lohse, Olivier Mosset, Ugo Rondinone, Nelly Rudin, Albrecht Schnider, Sonja Sekula, Christine Streuli, Maurice Vlaminck u.a.

kuratiert von Alexandra Blättler

(Bild: Alexandre Calame, Ährenfeld bei Evian, 1853, Öl auf Leinwand, 77.5 × 119 cm, Kunstmuseum Luzern, Depositum der Stiftung BEST Art Collection Luzern, vormals Bernhard Eglin-Stiftung)

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Kunstmuseum Luzern

Mit ambitionierten internationalen Wechselausstellungen positioniert sich das Kunstmuseum Luzern unter den bedeutendsten Schweizer Kunstmuseen. Wichtige Positionen der zeitgenössischen Kunst werden engagiert und konsequent gezeigt. Sorgfältige Präsentationen der grossen Sammlung leisten einen Beitrag zur kulturellen Identität der Zentralschweiz. Das Kunstmuseum Luzern ist sich seiner herausragenden Rolle im kulturellen Leben und der damit verbundenen Verantwortung bewusst. Vernetzt mit anderen Institutionen, interessiert an gesellschaftlichen Anliegen und offen für ein breites Publikum trägt das Kunstmuseum Luzern zur Ausstrahlung der gesamten Region bei. Die Vermittlung von Kunst und die Förderung neuer Formate werden besonders gepflegt.



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Bewertungen & Berichte Kunstmuseum Luzern

Ausstellungen / Museum Forum Schweizer Geschichte Schwyz Schwyz, Zeughausstr. 5
Ausstellungen / Museum Kunstmuseum Luzern Luzern, Europaplatz 1
Ausstellungen / Museum Bourbaki Panorama Luzern Luzern, Löwenplatz 11
Ereignisse / Festival Szenenwechsel Luzern 28. bis 31.1.2026
Ausstellungen / Museum Nidwaldner Museum Stans Stans
Ausstellungen / Museum Museum Luzern Luzern, Kasernenplatz 6
Ausstellungen / Museum Richard Wagner Museum Luzern, Richard-Wagner-Weg 27
Ausstellungen / Museum Verkehrshaus der Schweiz Luzern, Haldenstr. 44
Ausstellungen / Museum Museum Sammlung Rosengart Luzern, Pilatusstr. 10
Ausstellungen / Museum Gletschergarten Luzern Luzern, Denkmalstr. 4

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